Sigi-Sommer-Taler für den Kabarettisten Waldemar Hartmann
Den Namen Waldemar (Waldi) Hartmann verbinden viele Menschen mit kompetenten Sportjournalismus. Er hat aber auch
eine komische Seite, was er mit seinem Kabarettprogramm Programm „Born to be
Waldi“ beweist.
Dies hat die Münchner Faschingsgesellschaft Narrhalla
veranlasst, ihm den Sigi-Sommer-Taler zu verleihen. Der Sigi-Sommer-Taler wird an Künstler verliehen, die in
München und Bayern ihren Lebensmittelpunkt haben. Der Taler kann Auszeichnung für ein junges Talent sein oder ein
langes Lebenswerk ehren – zur Erinnerung an Sigi Sommer, den Unvergessenen, der in der „Abendzeitung“ fast
vierzig Jahre lang als „Blasius, der Spaziergänger“ München und die Münchner beobachtete
Bisher wurden mit dem Taler-Kunstpreis die Schauspielerin
Erni Singerl, der Kabarettist Christian Springer, die Kabarettistin Liza Fitz, das Urgestein der bayerischen
Kabarett- und Liedermacherszene Fredl Fesl, der Liedermacher und Komponist Konstantin Wecker, der Kabarettist Markus
Barwasser (alias „Erwin Pelzig“), Münchens Oberbürgermeister Christian Ude und der „singende Schauspieler“ Michael Lerchenberg ausgezeichnet.
Im Jahr 2009 geht der Sigi-Sommer-Taler an den Sport-Moderator
und Kabarettisten Waldemar Hartmann. Das 1948 in Nürnberg geborene „journalistische Urgestein“ begann seine Karriere 1970 mit einem Volontariat bei der „Schwäbischen Neue Presse“ in Augsburg. Ab 1979 arbeitete er für den Bayerischen Rundfunk, wo er sich schnell als Sport-Moderator einen Namen machte. Bis 1998 leitete er die Sportredaktion des Bayerischen Fernsehens und moderierte auch regelmäßig Sportsendungen und die Olympiaberichterstattung für die ARD; seit 2006 auch zusammen mit Harald Schmidt das TV-Format „Waldi und Harry“. 2009 startete das Multitalent sein Kabarettprogramm „Born to be Waldi“, um endlich sein „eigener Programmdirektor“ sein zu dürfen und „die Geschichten aus den dritten Halbzeiten der Fußballspiele und den 13. Runden der Boxkämpfe“ zu erzählen, die er im Fernsehen immer verschweigen mußte. Waldemar Hartmann hat zwei Kinder und lebt mit seiner Frau in der Schweiz.
Laudator war der ehemalige Bundesfinanzminister
Peer Steinbrück, ein Freund Waldemar Hartmanns.
Steinbrück: „
Ich bin mit den Faschingsgepflogenheiten nicht so vertraut. Waldemar Hartmann ist ja die DUZ-Maschine des deutschen Fernsehens. Wenige mögen sich, aber alle Duzen sich."„Ich war mir immer sicher, dass Waldemar Hartmann ein Kabarettist ist. Wie sagte schon Karl Dall, Sport und Humor können nicht zusammen.Waldemar Harmann hat dem Volk aufs Maul geschaut. Mensch sein und Mensch bleiben, das könnte auch das Motto von Sigi Sommer gewesen sein. Waldemar Hartmann ist buchstäblich ein ausgezeichneter Mann" so Steinbrück weiter.
Anschliessend plauderte Waldemar Hartmann von früheren Rundfunk-Zeiten beim BR. „
Ich zog mit meinem Uher-Tonband in den Biergarten zu Sigi Sommer und machte mein 3,5 Minuten Interview mit ihm. Es war eine schöne Radio-Zeit, man kann vom Bild nicht wiederlegt werden. Fernsehen entlarvt und wird ständig wiederholt. Zum Beispiel das Seehofer-Zitat, zu Guttenberg ist der Ribery der CSU. Aber erstens ist Ribery Moslem, kommt über links und trägt rosa Schuhe. Das wäre was für die Rosa Liste aber nicht für die CSU."Sigi Sommer wäre bestimmt mit der Wahl mehr als einverstanden.
Info: www.sigi-sommer-taler.de