Eröffnung der Ausstellung "OPEN WALL PROJECT" im
Mandarin Oriental München
Bayern ist ein Eldorado für Kunstliebhaber, was die Besucherzahlen der Museen beweisen.
"Jährlich gehen 20 Millionen Besucher in die Bayerischen Museen, das sind mehr Besucher als bei den Bundesligaspielen" so Ministerpräsident Horst Seehofer bei der Eröffnung des Museum Brandhorst in München.
Einen Anziehungspunkt der besonderen Art für Kunstliebhaber gibt es auch in München: Das Mandarin Oriental Munich, nicht nur ein Luxushotel, sondern auch ein privates Museum. In den Suiten und Zimmern findet der Gast Jahrtausendalte Kunstgegenstände aus Asien. Immer wieder gibt es Ausstellungen bedeutender Künstler. Dem kunstinteressierten Gast bietet das Hotel einen einzigartigen Service:
Die Münchner Kunstexpertin Dr. Eva
Karcher steht den Gästen des Luxushotels
auf Wunsch für „personal-art-shopping“ bzw. für individuelle Insider-Führungen
in Münchens angesagtesten Galerien und Museen, sowie für Besuche in Künstlerateliers und Münchner
Privatsammlungen zur Verfügung.
Für die in Shangai geborene Künstlerin Shan Shan Sheng war diese Darstellung künstlerischen Schaffens einer der Gründe ihre Kunstinstalltion OPEN WALL PROJECT in München zu präsentieren. Die international anerkannte
Konzeptkünstlerin ist bekannt für großflächige Bilder und Skulpturen, die sich
perfekt in die Architektur des Ausstellungsraumes einfügen und diesen visuell
bereichern. Hierbei bevorzugt Sheng den öffentlichen Raum. Ihre Werke zieren
bereits vier der größten Gebäude der Welt (Hong Kong International Financial
Center II, Jin Mao Tower Shanghai, Taiwan High Speed Train Station, Port of
Miami, Corpus Christi International Airport Texas).
Die Grosse Mauer in China wurde von 564 bis 1644 gebaut und ist 6400 km lang. Würde man jeden Stein aneinanderreihen, könnte man den ganzen Globus umspannen. Diese Mauer war für Shan Shan Sheng die Inspiration für das OPEN WALL PROJECT.
Das Original ist 20 m mal 2 m lang und wurde bereits bei der Eröffnungsveranstaltung der 53. Bienale in Venedig sowie auf der führenden Kunstmesse "Art London" vielen begeisterten Besuchern gezeigt.
Die kunstvollen
2.200 einzelnen Murano-Glasbausteine des OPEN WALL PROJECT verkörpern nicht nur die
Chinesische Mauer, sondern jeder Stein repräsentiert ein Jahr der rund 2.200
Jahre langen Bauzeit der Chinesischen Mauer. Sheng spielt mit der Transparenz
der beleuchteten und mit Einlagen in Gold, Gelb und Rot versehenen Steine auf
die neugewonnene Offenheit des heutigen Chinas an.
Jeder Stein wiegt 12 kg und ist 36x18x7 cm gross. Sponsoren und Kunstsammler können einen Stein nach eigener Wahl für 2.000 Euro erwerben, begleitet von einem Film auf DVD, der die Konstruktion der Glasmauer auf der Bienale in Venedig zeigt. Das Geld wird für einen guten Zweck gespendet.
Die Ausstellung wurde am 26. Oktober im Mandarin Oriental München im Beisein von Shan Shan Sheng, Ma Jinsheng (Generalkonsul der Volksrepublik China), Lars Wagner (General Manager des Mandarin Oriental Munich) und vielen prominenten Ehrengästen eröffnet. Darunter Kurt Wachtveitl, der über 40 Jahre Direktor des legendären Mandarin Oriental Bangkok war.
Bei der Eröffnung hatte sich auch schon der erste Sponsor aus München gefunden: H.W. Rüsch, ein Sammler moderner chinesischer Kunst und Chef eines Einrichtungshauses am Maximiliansplatz.
Er hat sich einen Stein mit roter Farbe ausgesucht, da rot in China für Glück, Freude und Wohlstand steht.
Eine Mauer aus 190
Murano Glas-Steinen des OPEN WALL PROJECT ist
vom 27. Oktober bis 23. November in der Hotelhalle des Mandarin Oriental,
Munich zu sehen.
Die
Kunstinstallation kann täglich kostenlos im Mandarin Oriental Munich besichtigt werden. www.mandarinoriental.com
Weitere
Informationen über das Projekt: www.openwallproject.com und www.shanshansheng.com .
Für Fotos bitte auf Weiter klicken.........