Seehofer verleiht Bayerischen Sportpreis 2009
Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat am 29. Juni 2009 im Rahmen einer
großen TV-Gala, den Bayerischen Sportpreis verliehen.
Mit dem Bayerischen Sportpreis werden herausragende
Persönlichkeiten des deutschen und internationalen Sports geehrt.
Prominente Preisträger der vergangenen Jahre sind unter anderem
Fußballlegende Franz Beckenbauer, NBA-Basketballstar Dirk Nowitzki,
Rekordeisschnellläuferin Anni Friesinger, Fußballtrainer Ottmar
Hitzfeld sowie die Biathleten Rico Gross und Michael Greis und
Admirals Cup-Gewinner Jochen Schümann. Zu den Laudatoren der
Preisträger zählten unter anderem schon Thomas Gottschalk,
Franziska van Almsick, Reinhold Messner, Georg Hackl, Ralf Möller
oder Erzbischof Reinhard Marx.
Der Preis zeichnet Stars und Initiativen aus, die in besonderer
Weise die positive Wirkung des Sports in der Gesellschaft sichtbar
machen und die das Sportleben ideenreich gestalten. Der Preis wird
seit 2002 vergeben und ist in den Kategorien mit jeweils 8.000 Euro
dotiert. In diesem Jahr wird erstmals ein Sonderpreis für besondere
Erfolge im Jahr 2008/2009 vergeben.
Die
feierliche Preisverleihung moderierte Gerd Rubenbauer.
Zu den
prominenten Laudatorinnen und Laudatoren der Sportpreisverleihung 2009
gehörten unter anderem Oliver Kahn, BMW-Teamchef Dr. Mario Theissen, der
Sänger Campino von den Toten Hosen, die Schauspielerin Julia Dietze ("1 1/2
Ritter"), Kati Wilhelm, Magdalena Neuner, Extremkletterer Alexander Huber
und Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Roman Herzog.
Musikalisch bgleitet wurde die
Gala von Rainhard Fendrich begleitet.
Der Bayerische Sportpreis
wurde dieses Jahr zum achten Mal verliehen.
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Die Preisträger 2009
sind:
Der Bayerische Sportpreis 2009 geht in der Kategorie
"Hochleistungssportler Plus" als Auszeichnung für Menschen, die
neben sportlichen Höchstleistungen auch auf anderem Gebiet herausragende
Leistungen erbringen, an
Philipp Lahm aus
München.
Ministerpräsident Seehofer würdigte den Fußball-Nationalspieler,
zwei-
fachen Deutschen Meister, zweifachen DFB-Pokalsieger und WM-
Dritten
als "Fußball-Superstar, der trotz aller Erfolge auf dem Boden ge-
blieben
ist". Philipp Lahm begann mit dem Fußball bei der Freien Tur-
nerschaft Gern
in München. Rudi Völler rief den 20-Jährigen nach
gerade einmal 16 Einsätzen
in der Bundesliga in die DFB-Auswahl. Mit
dem Treffer im WM-Eröffnungsspiel
gegen Costa Rica sorgte Philipp
Lahm für einen Paukenschlag und Beginn seiner
großen Karriere.
Seehofer zeigte sich nicht nur vom spielerischen Können und
der
Professionalität Lahms beeindruckt, sondern besonders davon, wie
er
die Früchte seines Erfolgs auch an andere weitergibt. Die
2007
gegründete "Philipp-Lahm-Stiftung für Sport und Bildung" hat zum
Ziel,
benachteiligte Kinder und Jugendliche in Deutschland und in
Afrika
ganzheitlich und nachhaltig durch Sportprogramme zu fördern.
In
Deutschland legt die Philipp-Lahm-Stiftung den Fokus auf Projekte
und
Initiativen, die Kindern und Jugendlichen qualifizierten
Sportunterricht
bieten und mit Bildungsmaßnahmen verknüpfen. Die
in Südafrika unterstützten
Initiativen setzen auf den Aufbau sozialer
Strukturen mit dem Ziel, Bildungs-
und Ausbildungsmaßnahmen für
Kinder und Jugendliche sowie HIV/AIDS-Aufklärung
zu intensivieren.
Der Bayerische Sportpreis 2009 geht in der Kategorie
"Innovation im Sport" an
Prof. Dr. Bernd Heesen von der
Fachhochschule Ansbach.
Bernd Heesen entwickelte und etablierte den
deutschlandweit einmali-
gen Studiengang "BA Internationales Management für
Spitzensportler"
an der Fachhochschule Ansbach. Der Studiengang ermöglicht es
Spit-
zenathletinnen und -athleten Studium und Spitzensport durch
moderne
Instrumente wie eine Online-Bibliothek oder eine Lern- und
Internet-Plattform
zur Kommunikation zwischen Dozent und Student
optimal miteinander zu
verknüpfen. Die Athleten können an ihrem
Stützpunkt trainieren und parallel
und äußerst flexibel in Ansbach
studieren. Zu den 113 Studierenden zählen
Kaderathleten aus allen
20 Olympiastützpunkten. Ministerpräsident Seehofer:
"Prof. Heesen ist
es gelungen, Spitzensportlern optimale Bedingungen für ein
Studium
in einer echten Gemeinschaft zu bieten." Als zweite
deutsche
Hochschule - neben der TFH Berlin - erhielt die FH Ansbach
die
begehrte Auszeichnung "Hochschule des Spitzensports" des DOSB für
ihr
international einzigartiges Konzept. Prof. Dr. Bernd Heesen ist
Vorsitzender
des Senats der Hochschule Ansbach, an der er seit fünf
Jahren
Lehrstuhlinhaber ist.
Der Bayerische Sportpreis 2009 geht in der
Kategorie "Herausragende Nachwuchssportlerin" als Ansporn und
Unterstützung für jugendliche Hoffnungsträger an
Miriam Gössner
aus Garmisch-Partenkirchen und
Viktoria Rebensburg aus Kreuth.
Die
19-jährige Miriam Gössner gilt als eine der größten Nachwuchs-
hoffnungen im
deutschen Biathlon. Bei den Biathlon-
Juniorenweltmeisterschaften gewann sie
2008 mit der Staffel ihre erste
Goldmedaille, 2009 Gold in der Verfolgung,
Silber im Sprint und
erreichte einen vierten Platz im Einzel. Wegen ihrer
starken Leistungen
wurde sie von Langlauf-Bundestrainer Jochen Behle kurz vor
den
Nordischen Skiweltmeisterschaften 2009 nachnominiert und ging
im
Staffelwettbewerb an den Start. Dort erzielte sie die schnellste Zeit
aller
Läuferinnen und hatte maßgeblich Anteil am Vizeweltmeistertitel
der
Damen.
Die 19-jährige Viktoria Rebensburg ist das alpine
Ski-Talent des deut-
schen Skiverbands. Die gebürtige Kreutherin fuhr schon
im Alter von
14 Jahren gegen internationale Konkurrenz um Siege. Im Jahr
2006
wurde sie erstmals Deutsche Meisterin im Super-G und feierte
ihr
Weltcup-Debüt in der Kombination. Ihren bisher größten
Erfolg
verzeichnete sie im Februar 2008 als Juniorenweltmeisterin im
Super-
G, Silber im Riesenslalom und Bronze in der Abfahrt. Im März
2009
wurde sie erneut in Garmisch-Partenkirchen Juniorenweltmeisterin
im
Riesenslalom und im Super-G.
Ministerpräsident Seehofer würdigte
die beiden Preisträgerinnen als
große sportliche Nachwuchstalente Bayerns im
Wintersport und als
Riesentalente. Seehofer: "Beide haben große Karrieren vor
sich und
werden mit ihrer frischen Art alle Herzen und die Pisten und Loipen
der
Welt erobern. Ich freue mich auf viele gute Ergebnisse in
den
nächsten Jahren. Der sportliche Spitzennachwuchs ist auch dank
unserer
intensiven Unterstützungsmaßnahmen nach wie vor in
Bayern zu
Hause."
Der Bayerische Sportpreis 2009 geht in der Kategorie
"Jetzt-erst-recht-Preis" für die vorbildliche Überwindung eklatanter
Schwierigkeiten im Sport" an
Janine Pietsch aus Ingolstadt
und
Wolfgang Sacher aus Penzberg.
Janine Pietsch gelang der
internationale Durchbruch bei den Kurz-
bahn-Weltmeisterschaften 2006 in
Shanghai, bei denen sie die Welt-
meistertitel über 100-m-Rücken und auch auf
der 50-m-Strecke errang.
Auf große Bestürzung und Anteilnahme stieß im
November 2008 die
Nachricht, dass Janine Pietsch nach einer gerade
überstandenen
schweren Schilddrüsenerkrankung an Brustkrebs erkrankt ist.
"Ich
habe den allergrößten Respekt und Hochachtung vor dem Mut und
der
Zuversicht der jungen Frau und davor, wie sie gegen die
schwere
Krankheit kämpft", so Ministerpräsident Seehofer. Janine
Pietsch
befindet sich derzeit noch in der Behandlungsphase. Seehofer:
"Mit
ihrer Devise ,Nicht hängen lassen und optimistisch denken' ist
Janine
Pietsch ein großes Vorbild. Sie spricht öffentlich über
ihre
Krebserkrankung und möchte als prominente Botschafterin dem
wichtigen
Thema Krebsvorsorge ihr Gesicht geben. Ich danke ihr von
ganzem Herzen für
dieses Signal und wünsche ihr alles erdenklich
Gute für eine vollständige
Genesung."
Bei Wolfgang Sacher aus Penzberg veränderte ein Unfall mit 15
Jah-
ren, bei dem er den linken Arm und mehrere Zehen verlor,
schlagartig
sein Leben. Sacher fand gerade durch den Sport zurück ins
Leben.
2004 in den Landeskader Radsport des Behinderten- und
Versehrten-
sportverbandes Bayern aufgenommen, erzielte er unter anderem
2005
drei Deutsche Meistertitel, wurde 2006 Straßenweltmeister und
Vize-
Weltmeister im Zeitfahren und 2007 Vizeweltmeister im
Einzelzeitfah-
ren. Bei den Sommer-Paralympics in Peking gewann Sacher 2008
als
Krönung seiner bisherigen Erfolge Gold, Silber und Bronze. "Damit
ist
Wolfgang Sacher der erfolgreichste deutsche Radsportler der
Paralym-
pics in Peking und zu Recht Deutschlands Behindertensportler
des
Jahres 2008. Wolfgang Sacher zeigt mit seinem Leben die starke
und
motivierende Kraft des Sports. Sein Beispiel belegt, dass sich
gerade
im Sport starke Gemeinschaften bilden, die Halt und
großartige
Unterstützung auch in schwierigen Lebensphasen geben",
so
Seehofer.
Der Bayerische Sportpreis 2009 geht in der Kategorie
"Herausragende Präsentation des Sports" als Auszeichnung für Beispiele
sachlicher, informativer und fairer Berichterstattung zum Sport in den
Medien
an
Karin Sturm aus Würzburg.
Karin Sturm ist es schon
früh gelungen, in die Männerdomäne Motor-
sport und in die Welt der Formel 1
vorzudringen. Zu Recht gilt sie als
"die" deutsche Motorsportjournalistin mit
Schwerpunkt Formel 1 und
DTM." Karin Sturm schreibt bereits seit 1982 mit
regelmäßigen Kolum-
nen für namhafte Zeitungen und Fachblätter. Welterfolge
erzielte sie
mit ihren Büchern über Michael Schumacher und Ayrton Senna
und
ihren seit 1995 publizierten Formel-1-Jahrbüchern. Seehofer:
"Die
faszinierende Welt des Motorsports, Reisen an die
bekannten
Rennstrecken der Welt, das aufregende Flair dröhnender Motoren
und
heiß gefahrener Reifen - Karin Sturm hat trotz allem nichts von
ihrer
bescheidenen Art verloren und ist stets auf dem Boden der
Tatsachen
geblieben. Sie hat diesen Preis wirklich verdient."
Der
Bayerische Sportpreis 2009 geht in der Kategorie "Sportliches Lebenswerk"
als Auszeichnung für Persönlichkeiten, die sich im Sport oder um den Sport in
nachhaltiger und herausragender Weise
verdient gemacht haben an
Sepp
Maier aus Anzing.
Sepp Maier ist der erfolgreichste deutsche Torhüter
aller Zeiten. Mit
fünf Jahren begann er Fußball zu spielen, als 14-Jähriger
wurde er bei
einem Pokalspiel gegen den FC Bayern München für den
verletzten
Keeper ins Tor gestellt und machte Bayern-Trainer Rudi Weiß auf
sich
aufmerksam. Mit 15 Jahren wechselte er zum FC Bayern.
Ministerpräsi-
dent Horst Seehofer: "Sepp Maier hat als Profifußballer alles
erreicht:
Weltmeister, Europameister, viermal Deutscher Meister, viermal
Deut-
scher Pokalsieger, dreimal deutscher Fußballer des Jahres, 95
Länder-
spiele, 473 Bundesligaspiele. Diese Leistung verdient
allergrößten
Respekt und Anerkennung." Seehofer würdigte auch die Person
Sepp
Maier und seine Fähigkeit, die Menschen als "Karl-Valentin
im
Bayerntor" für sich zu gewinnen. "Was hat er nicht alles angestellt.
Er
ist verirrten Enten auf dem Spielfeld außerhalb des
Strafraums
hinterher gelaufen, hat Sandburgen im Strafraum gebaut
oder
balancierte im Handstand auf der Torlinie. Unvergessene Bilder, für
die
die Zuschauer den ,Komödiant auf dem Fußballfeld' liebten."
1979
beendete Sepp Maier seine Karriere als Torwart und trainierte die
FC-
Bayern-Keeper und die der deutschen Nationalmannschaft. Von 1994
bis
2008 war Bayern-Torwart Oliver Kahn sein Schützling, der auch die
Laudatio
bei der Verleihungsgala im ICM zu übernimmt. Seit Februar
dieses Jahres 65
Jahre alt ist Sepp Maier im Tennis und Golf aktiv wie
eh und je.
Der Bayerische Sportpreis 2009 geht in der Kategorie "Botschafter des
bayerischen Sports" für besondere Sympathieträger aus dem Bereich des
Sports in Bayern einschließlich traditionell bayerischer Sportarten
an
Tobias Angerer aus Traunstein.
Bereits als Zweieinhalbjähriger
stand Tobias Angerer auf Skiern in der
Loipe hinter seinem Elternhaus. Sein
erstes Rennen bestritt er mit
sechs Jahren. Mit einer beeindruckenden Serie
von fünf Weltcup-
siegen konnte er in der Saison 2005/2006 als dritter
deutscher
Langläufer den Gesamtweltcup gewinnen. Die Wiederholung
dieses
Erfolgs in der darauffolgenden Saison katapultierte "Tobi" endgültig
in
die Riege der Größten des internationalen Skilanglaufs. Mit dem
Sieg
bei der ersten "Tour de Ski" schrieb Angerer als weltbester
Allrounder
Langlauf-Geschichte. Ministerpräsident Seehofer: "Tobias
Angerer
zeigt unerschütterlichen Optimismus und Kampfesgeist. Seine
Erfolge
sind eng gekoppelt an seine mentale Stärke und Einstellung
in
Krisenzeiten." Im Jahr 2009 wurde Angerer für seine Leistungen mit
dem
11. Weltcupsieg und zwei silbernen und einer Bronzemedaille
als
erfolgreichster Teilnehmer des DSV-Langlaufteams belohnt. Seehofer
:
"Seine spektakuläre Art des Langlaufens kombiniert mit Erfolg, dazu
sein
sympathisches und unkompliziertes Wesen, die Stärke, aus
Niederlagen gestärkt
wieder hervorzugehen und seine große Liebe für
sein Heimatland Bayern machen
ihn zu einem echten Botschafter des
bayerischen Sports in der
Welt."
Ministerpräsident Horst Seehofer verleiht seinen persönlichen
Preis in der Kategorie "Persönlicher Preis des Bayerischen
Ministerpräsidenten" an
Bernhard Langer und
Rosi
Mittermaier-Neureuther.
Bernhard Langer startete seine Profi-Karriere
1976 als Golflehrer beim
Golfclub Augsburg-Bobingen/Burgwalden. Sein großer
Durchbruch
kam mit dem 1. Major Titel, dem Gewinn der Masters
in
Augusta/Georgia (USA) im Jahr 1985. Im Jahr 1986 war Langer die
erste
Nummer 1 der neu errichteten Golfweltrangliste. Die Liste seiner
Erfolge ist
gigantisch, darunter 77 Turniersiege insgesamt auf allen
Kontinenten, 2 US
Masters Siege, 10-maliger Ryder Cup Spieler für
Europa, 12-maliger World Cup
Spieler für Deutschland, 4-maliger
Sieger der German Masters, 5 mal Sieger
der German Open, 12 mal
Nationaler Deutscher Meister. Alle Triumphe
verblassen angesichts der
Rolle, die Bernhard Langer 2004 als Captain des
siegreichen Ryder-
Cup-Teams spielte: In Michigan/USA gab es 2004 den
höchsten Sieg
(18,5 zu 9,5), den je ein europäisches Team errungen hat. Dies
brachte
Bernhard Langer sogar den Honorary OBE ein - den höchsten
Orden,
den die britische Königin an Nichtbriten verleihen kann. Im Jahr
2002
ist Bernhard Langer in die World Golf Hall of Fame des
Golfsports
aufgenommen worden. Ministerpräsident Seehofer würdigte
die
herausragenden Verdienste des Weltgolfers Bernhard Langer
als
besonderes Vorbild und als Motor der Entwicklung des Golfsports
in
Deutschland. "Für mich ist Bernhard Langer der Kaiser des
Golfsports
und das Aushängeschild seiner Sportart in der Welt", so
Seehofer.
"Rosi Mittermaiers sportliche Erfolge lassen sich in Worte
fassen -
nicht aber die Person Rosi Mittermaier, unsere Gold-Rosi, die
offene
und engagierte, jung gebliebene große Dame des
deutschen
Skisports", so Seehofer. Bei den Olympischen Winterspielen 1976
in
Innsbruck gewann Mittermaier bei allen drei alpinen
Ski-Wettbewerben
eine Medaille: zwei Goldmedaillen in Abfahrt und Slalom und
eine
Silbermedaille im Riesenslalom. Im selben Jahr wurde
sie
Weltmeisterin in der Alpinen Kombination und Gesamtweltcupsiegerin
und
sie war Sportlerin des Jahres. Seehofer würdigte vor allem auch
Rosi
Mittermaier-Neureuthers außerordentliches Engagement für die
Volksgesundheit
und ihre Bereitschaft, den Menschen als sportlich-
aktives Vorbild
voranzugehen. Seehofer: "Rosi Mittermaiers Beispiel
macht Mut, es ihr
gleichzutun, sei es beim Nordic-Walken, Radfahren
oder in anderen
Sportarten." Seit 2007 ist Rosi Mittermaier im
Ehrenpräsidium des
Organisationskomitees der Alpinen
Skiweltmeisterschaften 2011 in
Garmisch-Partenkirchen und war
bereits während der Bewerbungsphase
Botschafterin für das alpine
Großereignis.
Sonderpreis für
besondere Erfolge im Jahr 2008/2009
Der "Sonderpreis 2009" für die
besonderen Erfolge bayerischer Sportlerinnen und Sportler im Jahr 2008/2009
geht an
Maria Riesch und Kathrin Hölzl für Gold bei der Alpinen
Ski-Weltmeisterschaft von Val d'Isere
Kati Wilhelm für doppeltes
Gold im Sprint und im Einzelrennen über 15 Kilometer sowie Silber in der
Verfolgung bei der Biathlon-WM im südkoreanischen Pyeongchang
an den
Kanuten Alexander Grimm und an den Feldhockeyspieler Maximilian Müller für
olympisches Gold in Peking.