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Kufstein in Tirol

Fotos: ©IPA®
v.re: Matthias Georg Kendlinger mit seinem
Konzertmeister Eugen Krug

Ein Hauch von Bayreuth in Kufstein

Der grüne Hügel fehlte ebenso wie die deutsche Polit- und Kunstprominenz, aber trotzdem wehte ein Hauch von Bayreuth durch die Kufsteiner Luft.

Vor ausverkauftem Haus boten im Stadtsaal Kufstein/Tirol die K&K Philharmoniker mit dem K&K Opernchor im Rahmen der "Tiroler Beethoventage 2009“ unter der Leitung von Matthias Georg Kendlinger ein atemberaubendes Konzert von höchster Qualität. 

Vorangegangen war eine ganze Woche von höchstem Kunstgenuss in unterschiedlichen Spielstätten der Tiroler Bergwelt. Im Dom zu Ebbs, dem Kursaal in Bad Häring, dem Stadtsaal in Kufstein und im Passionsspielhaus Thiersee wurde der Gast auf eine musikalische Reise mit Beethoven und seinen Zeitgenossen entführt. Die Orte gehören alle zum Ferienland Kufstein, welches das  Festival mit aus der Taufe gehoben hat. 

Stimmgewaltig der "Chor der Pilger“ aus Richard Wagners"„Tannhäuser“ ebenso wie  das "Silentium Silentium“ aus den „Meistersingern von Nürnberg“. Schon Richard Wagner sagte :"Musik ist die Sprache der Leidenschaft!"  Der Funke der Leidenschaft von Kendlinger sprang auf das Publikum über, welches ihm mit frenetischen Beifallsstürmen dankte. Fasziniert war das Publikum im Besonderen auch von Kendlingers engagierten und ausdrucksstarken Dirigentenstil.   

Eine Homage an Beethoven, der Gefangenchor "O welche Lust“ aus Fidelio. Man konnte förmlich sehen, wie sich die Gefangenen nach dem Dunkel des Kerkers der Sonne entgegenstrecken.

Das Potenzial und Stimmvolumen des K&K Opernchores war ergreifend; selten sind so viele Solisten in den Reihen eines Chores vertreten. 2003 wurde das Vokalensemble vom Produzenten und Dirigenten Matthias Georg Kendlinger ins Leben gerufen. Es basiert auf dem ursprünglichen Lemberger Kammerchor mit dessen Chorleiter Vasyl Yatsyniak, der sein Handwerk beim großen Chorspezialisten Vladimir Minin in Moskau erlernte.

 Guiseppe Verdi  dominierte den zweiten Teil des Konzerts mit Chören aus "La Forza del Destino“,  "Aida", "Nabucco" und "La Traviata". 

Die vom begeisterten Publikum geforderte Zugabe war für viele der Höhepunkt des Konzerts. Der wohl berühmteste aller Opernchöre - der Gefangenenchor aus "Nabucco".  Die Sehnsucht und die Hoffnung der nach Babylon verschleppten Israeliten ließen sich erahnen.


Informationen und sämtliche Konzerttermine finden Sie auf der Website www.dacapo.at.
Die CD’s „Die schönsten Opernchöre“ Volume 1 bis 3 sind exklusiv zu den Konzerten und unter www.dacapo.at erhältlich.


Eine Hörprobe aus Carmen  hier klicken.............

Eine Hörprobe aus Nabucco  hier klicken............

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